Carina Konrad, MdB in Berlin

"Was der Bauer nicht kennt das muss er wenigstens googeln können!" #fdpbt #digitalfirst

 

Pressemitteilung der Bundestagsverwaltung:


MdB Carina Konrad Vize-Vorsitzende im Landwirtschaftsausschuss

 

Berlin. Die Bundestagsabgeordnete Carina Konrad (FDP) aus Bickenbach ist seit Mittwoch stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages. Die Diplom-Agraringenieurin (FH) mit eigenem Bauernhof im Hunsrück wurde ohne Gegenstimme der Gremiums-Mitglieder zur Vize-Vorsitzenden bestimmt. In der vergangenen Legislaturperiode hatte der Grünen-Abgeordnete Friedrich Ostendorff das Amt ausgeübt. Vorsitzender ist weiterhin CDU-Mann Alois Gerig.

 

„Ich freue mich sehr über den stellvertretenden Ausschussvorsitz“, so Konrad nach ihrer Wahl. „Die Landwirte in Deutschland brauchen eine liberale Kraft, die sich für ihre Belange stark macht.“ Konrad bewirtschaftet zusammen mit ihrer Familie einen Betrieb mit Ackerbau und Viehzucht und engagiert sich in verschiedenen Bauernverbänden. Sie weiß um die Sorgen und Nöte ihrer Branchenkollegen – und um „die bürokratischen Hürden, die uns das Leben unnötig schwer machen“.

 

 

Digitalisierung der Landwirtschaft, Glyphosat, Düngemittelverordnung, gemeinsame Agrarpolitik, afrikanische Schweinepest – die Liste der zu behandelnden Themen ist lang. „Ich bin hoch motiviert, jedes einzelne anzupacken“, erklärt die junge Abgeordnete. Klares Ziel sei es, die unternehmerische Landwirtschaft zu stärken und sowohl Wertschöpfung als auch Wertschätzung zu erhöhen.

Pressemitteilung 05.02.2018

 

Konrad kritisiert Grünen-Antrag als „unrealistisch“

 

FDP-Abgeordnete gegen Reduktion von Pflanzenschutzmitteln

 

 

Berlin. Die Bundestagsfraktion der Grünen hat einen Antrag eingebracht, in dem sie verlangt, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln umfassend einzuschränken. Als Diplom-Agraringenieurin (FH) lehnt die Bundestagsabgeordnete Carina Konrad aus dem Hunsrück dies entschieden ab. „Wir Landwirte müssen unsere Bestände schützen, denn wir leben vom Verkauf unserer Erzeugnisse“, so Konrad, die zusammen mit ihrer Familie einen Bauernhof in Bickenbach bewirtschaftet.

 

Wie der Name schon sage, so Konrad, dienten Pflanzenschutzmittel dem Schutz von Pflanzen. Ihr Zweck sei es, deren Gesundheit zu erhalten und ihre Vernichtung durch Krankheiten oder Schädlinge zu verhindern. In Zeiten einer rapide wachsenden Weltbevölkerung, argumentiert die junge FDP-Abgeordnete weiter, müsse jedem klar sein, dass „die Ressource Boden so effizient wie möglich“ zu nutzen sei. Nur so könne man das Überleben der Landwirte, aber auch eine verlässliche Versorgung mit Nahrungsmitteln gewährleisten.

 

 „Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln erfordert selbstverständlich große Achtsamkeit und sachkundige Anwender. Nicht umsonst haben wir in Deutschland die weltweit strengsten Grenzwerte, was den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln betrifft“, erklärt Konrad, die unlängst zur Obfrau ihrer Fraktion im Landwirtschaftsausschuss ernannt wurde. Es gehe schließlich nicht nur um Gewässer- und Umweltschutz, sondern letztlich auch um Verbraucherschutz. Und der Verbraucher sei es schließlich auch, der in letzter Instanz die Entscheidung zu treffen habe: aus regionaler Produktion kaufen, ökologisch oder konventionell? Konrads Meinung dazu: „Bio ist nicht per se gut und konventionell nicht per se schlecht!“

 

 

Der FDP ist es wichtig, dass genügend verschiedene Pflanzenschutzmittel verfügbar sind, um eine verlässliche Versorgung mit Nahrungsmitteln zu garantieren. Statt auf Verbote und Vorschriften setzen die Freien Demokraten auf die Selbstbestimmung der Landwirte, die als Fachleute auf ihrem Gebiet innerhalb der gesetzlich vorgegebenen Grenzen eigenständig über den vernünftigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln entscheiden sollen. 

 

Pressemeldung 02.02.18

FDP will Wolfsjagd zulassen
MdB Konrad betont: "Ziel ist nicht die Ausrottung"

  

Berlin. Die Bundestagsfraktion der Freien Demokraten (FDP) hat einen Antrag eingebracht mit dem Ziel, Wölfe in das Bundesjagdgesetz aufzunehmen. In der Öffentlichkeit hat dies zu einer kontroversen Debatte geführt. Die Abgeordnete Carina Konrad aus dem Hunsrück weist darauf hin, dass die „Ausrottung des Wolfes explizit nicht Ziel des Antrags“ sei." Ziel sei vielmehr, „die Voraussetzungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Wolf zu schaffen, und dazu kann in Zukunft auch seine Bejagung gehören". Darüber hinaus warnt sie vor einer „Emotionalisierung der Debatte“ und fordert mehr Sachlichkeit im Umgang mit dem Thema.

 

In einigen Regionen Deutschlands sei die Population des Wolfes zum Problem geworden. Fast täglich komme es zu Übergriffen auf Weidetiere. „Das konterkariert das Ziel, aus Tierschutzgründen mehr Tiere auf die Weide zu bringen“, erklärt Konrad, Obfrau der FDP-Fraktion im Landwirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestages. In Niedersachsen beispielsweise kommen die Wölfe den Menschen bereits sehr nahe. „Wenn eine Wildpopulation das Gleichgewicht der Natur gefährdet, muss die Möglichkeit bestehen, sie zu regulieren“, so Konrad weiter. Aus diesem Grund wolle ihre Fraktion den streng geschützten Wolf als „jagbare Tierart“ in das Bundesjagdgesetz aufnehmen.

Fast 400.000 Jäger pflegen in Deutschland Wald, Wild und Natur. Die Freien Demokraten möchten nun auf deren Ortskenntnis im jeweiligen Jagdgebiet zurückgreifen. Ganz im Sinne einer gesunden Artenvielfalt sei die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland „nichts Schlimmes“, betont Konrad.  Panikmache sei in dem Zusammenhang fehl am Platz. Grenzenlose Willkommenskultur allerdings ebenso.

 

Die Politik müsse jedoch der berechtigten Sorge der Bevölkerung und der Nutztierhalter Rechnung tragen und zunächst „einheitliche Standards für ein bundesweites Wolfsmanagement“ schaffen, wie es im Antrag heißt. Außerdem seien Gelder sowohl für die Schadensprävention als auch für Wolfsgeschädigte bereitzustellen. „Jäger dürfen nicht mit Kosten belastet werden, die durch die Wiederansiedlung des Wolfes durch grüne Politiker entstehen“, fordert Konrad.

 


FDP-Abgeordnete zur Obfrau gewählt
Landwirtin Konrad im Bundestags-Ausschuss Ernährung und Landwirtschaft


Bickenbach/Berlin. Die FDP-Bundestagsabgeordnete Carina Konrad aus Bickenbach im Hunsrück ist zur Obfrau der Freien Demokraten im Ausschuss

für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages gewählt worden.

Als solche ist sie Ansprechpartnerin ihrer Fraktion und kann deren Kurs entscheidend mitbestimmen. Die Diplom-Agraringenieurin (FH) bringt als Berichterstatterin für alle Themen rund um Landwirtschaft und Weinbau fachliche Expertise in den Ausschuss ein. Im heimischen
Bickenbach betreibt sie selbst mit ihrer Familie einen Bauernhof. Besonders am Herzen liegt
Konrad das Thema Digitalisierung der Landwirtschaft. Erklärtes Ziel der Abgeordneten ist es,
Lösungen zu finden, mit denen Landwirte und Winzer den Herausforderungen der Zukunft
gerecht werden können.
Wichtige Themen, mit denen sich die 38 Mitglieder des Ausschusses aktuell befassen, sind etwa
der geplante Glyphosat-Ausstieg, den Konrad als „nicht nachvollziehbaren nationalen
Alleingang“ ablehnt, sowie im Weinbau die Umstrukturierung von Rebflächen.

 

 

 

 

 

 

Unsere Kreisvorsitzende Carina Konrad vertritt die Landwirte in Berlin und damit

den ganzen ländlichen Raum.