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2. Kreistagssitzung

Rhein-Hunsrück
Zwei Stunden Sitzung bis zur Notvergabe: Kreistag schlägt im Konsens einen neuen und teils abgespeckten Kurs ein
Als sich die Türe zum Sitzungssaal des Simmerner Kreishauses schloss, gipfelte eine in der Kreisverwaltung ohnehin überaus anspruchsvolle Woche. In nicht öffentlicher Sitzung beriet der Kreistag jenes Thema, das in der Bevölkerung seit dem Beginn des Schuljahres am Montag so überaus emotional diskutiert wird: das Bus-Chaos.

Die Rhein- Zeitung berichtet unter folgendem Link.  https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/rhein-hunsrueck-zeitung_artikel,-zwei-stunden-sitzung-bis-zur-notvergabe-kreistag-schlaegt-im-konsens-einen-neuen-und-teils-abgespeckt-_arid,2013580.html

 

Für unsere FDP Fraktion im Kreistag geht es heute in der außerordentlichen Sitzung darum, eine schnelle, zuverlässige und sichere Lösung zum Transport der Schülerinnen und Schüler im Rhein-Hunsrück-Kreis zu finden. "Dabei muss der Fokus darauf liegen, den vom Totalausfall betroffenen Familien schnellstmöglich eine Perspektive zu bieten," betonte vor Beginn der Sitzung die FDP Fraktionsvorsitzende Carina Konrad. 

 

Nach der Sitzung war eine Lösung gefunden. An 2. September fahren in der VG Kirchberg demnach weder Busse. Stadtbürgermeister Werner Wöllstein zeigte sich erleichtert. Wenngleich er sich eine noch schnellere Lösung gewünscht hätte, sei das Ergebnis besser als nichts. Am Schulzentrum Kirchberg hat die Stadt kurzfristig eine Einbahnstrasse eingerichtet, um den verkehr der Elterntaxis zu steuern. Diese hat sich bereits bewährt und wird auch die kommenden zwei Wochen mit vielen ehrenamtlichen Helfern zu geordnetem Bringen und Abholen der Schüler helfen. 

 

"Das wichtigste ist, dass nichts passiert," ist sich auch Ratsmitglied Gerlinde Sagel sicher."Der Versicherungsschutz für die Eltern und Großeltern sei beim Transport gewährleistet", hat ihr Landrat Marlon Bröhr auf Nachfrage versichert.  

 

Ratsmitglied Alfred Brummer denkt schon weiter. "Für mich stellt sich die Frage, wie ein solches Chaos in Zukunft vermieden werden kann. Da müssen wir in alle Richtungen denken und auch prüfen, ob ein Eigenbetrieb ein Zukunftsmodell sein kann."

 

#gelobtesland

Foto: werner Dupuis

 

 

 

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