· 

Buschaos im Rhein-Hunsrück Kreis

Diese Schulwoche geht in die Geschichte ein.

Es war für alle Familien im Rhein Hunsrück Kreis wohl die chaotischste, die es je gab. Fährt der Bus heute? Bekommen meine Kinder einen Platz? Erreichen sie den Anschluss? Und die wichtigste Frage in der Region Kirchberg: wann fährt wieder ein Bus? ☹️

Die

 

Kaum eine Familie im Landkreis blieb von dem Chaos verschont. Grund dafür war die Insolvenz zweier Busunternehmen, die in einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag für die Beförderung bekommen hatten. 

Ob man das hätte kommen sehen können, oder ob es andere Möglichkeiten gegeben hätte, dieses Chaos zu verhindern- und welche Konsequenzen daraus für die Zukunft zu ziehen sind? Das wird vom Kreistag in den kommenden Sitzungen aufgearbeitet werden. 

An diesem Freitag hat der Landrat den Kreistag zu einer Sondersitzung zusammengerufen. 

Für unsere Fraktion im Kreistag geht es heute in der außerordentlichen Sitzung darum, eine schnelle, zuverlässige und sichere Lösung zum Transport der Schülerinnen und Schüler im Rhein-Hunsrück-Kreis zu finden. "Dabei muss der Fokus darauf liegen, den vom Totalausfall betroffenen Familien schnellstmöglich eine Perspektive zu bieten," betonte vor Beginn der Sitzung die FDP Fraktionsvorsitzende Carina Konrad. 

Nach der Sitzung war eine Lösung gefunden. An 2. September fahren in der VG Kirchberg demnach weder Busse. Stadtbürgermeister Werner Wöllstein zeigte sich erleichtert. Wenngleich er sich eine noch schnellere Lösung gewünscht hätte, sei das Ergebnis besser als nichts. Am Schulzentrum Kirchberg hat die Stadt kurzfristig eine Einbahnstrasse eingerichtet, um den verkehr der Elterntaxis zu steuern. Diese hat sich bereits bewährt und wird auch die kommenden zwei Wochen mit vielen ehrenamtlichen Helfern zu geordnetem Bringen und Abholen der Schüler helfen. 

"Das wichtigste ist, dass nichts passiert," ist sich auch Ratsmitglied Gerlinde Sagel sicher."Der Versicherungsschutz für die Eltern und Großeltern sei beim Transport gewährleistet", hat ihr Landrat Marlon Bröhr auf Nachfrage versichert. 

 

Ratsmitglied Alfred Brummer denkt schon weiter. "Für mich stellt sich die Frage, wie ein solches Chaos in Zukunft vermieden werden kann. Da müssen wir in alle Richtungen denken und auch prüfen, ob ein Eigenbetrieb ein Zukunftsmodell sein kann."

#gelobtesland

 

Bilder: SWR Screenshots

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0